Martin Hommes
Anfang Mai 1938 überschreitet Hommes mit einem Be­kannten die deutsch-polnische Grenze und wird vom polnischen Nachrichtendienst angeworben. Auf mehre­ren Erkundungsfahrten ins deutsch-polnische Grenz­gebiet in Ostpreußen ist er an der Fertigung von Licht­bildaufnahmen ostpreußischer Befestigungsanlagen, Flugzeughallen und Flugplätze beteiligt.
Hommes wird im Juli 1938 festgenommen, am 6. De­zember 1938 vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs“ we­gen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 14. März 1939 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Martin Hommes
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Martin Hommes vom 6. Dezember 1938
Bundesarchiv R 3018/13911
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Matrin Hommes und weitere Verurteilte vom 14. März 1939
Bundesarchiv R 3017/31765
Sterbeurkunde von Martin Hommes vom 14.März 1939
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


























