Martin Hommes

25. Februar 1916, Dülken (Viersen) – 14. März 1939
Martin Hommes wird am 25. Februar 1916 in Dülken im Rheinland geboren und lernt nach dem Besuch der Volksschule den Beruf eines Melkers. Bis 1937 arbeitet er bei verschiedenen Bauern und wird im November zum Reichsarbeitsdienst eingezogen. Er wird mehrfach wegen Diebstahls zu geringfügigen Gefängnisstrafen verurteilt.
Anfang Mai 1938 überschreitet Hommes mit einem Be­kannten die deutsch-polnische Grenze und wird vom polnischen Nachrichtendienst angeworben. Auf mehre­ren Erkundungsfahrten ins deutsch-polnische Grenz­gebiet in Ostpreußen ist er an der Fertigung von Licht­bildaufnahmen ostpreußischer Befestigungsanlagen, Flugzeughallen und Flugplätze beteiligt.
Hommes wird im Juli 1938 festgenommen, am 6. De­zember 1938 vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs“ we­gen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 14. März 1939 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Martin Hommes

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Martin Hommes vom 6. Dezember 1938

Bundesarchiv R 3018/13911

Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Matrin Hommes und weitere Verurteilte vom 14. März 1939

Bundesarchiv R 3017/31765

Sterbeurkunde von Martin Hommes vom 14.März 1939

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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