Andreas Hope

8. September 1886, Lindås – 16. April 1943
Andreas Hope

Andreas Hope, undatiert

Privatbesitz

Andreas Hope arbeitet nach dem Abschluss der Volks­schule zunächst in der Land­wirtschaft. 1905 besucht er die Unter­offiziers­schule in Bergen und dient dort bis 1908. Als Unter­offizier kommt er 1914 zum Infanterie­regiment Nr. 9 in Ulven, das er 1929 als Sergeant verlässt. Anschließend ist er als Handels­reisender für verschie­dene Firmen tätig. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Nach der Besetzung Norwegens durch die Wehr­macht im April 1940 schließt sich Hope der Wider­stands­bewegung an und unterrichtet junge Norweger im Gebrauch von Waffen, damit sie bei einer erwarteten Groß­landung in Norwegen an der Seite der britischen Truppen kämpfen können.
Er wird am 29. Oktober 1941 festge­nommen und zur Unter­suchungs­haft nach Kiel überstellt. Am 10. Februar 1943 wird er vom 2. Senat des „Volks­gerichtshofs” wegen „Feindbe­günstigung” zum Tode verurteilt.
Andreas Hope wird am 16. April 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Andreas Hope vom 8. Dezember 1942

Bundesarchiv R 3017/10874

Urteil des „Volksgerichtshofs" gegen Andreas Hope vom 10. Februar 1943

Bundesarchiv R 3017/10874

Ablehnung des Gnadenerweises für Andreas Hope vom 24. März 1943

Bundesarchiv R 3017/20329

Protokoll der Vollstreckung der Todesstrafe gegen Andreas Hope vom 16. April 1943

Bundesarchiv R 3017/20329

Sterbeurkunde von Andreas Hope vom 17. April 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück