Alois Hora
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht wird Alois Hora im Januar 1941 von einem Kollegen für die inzwischen verbotene Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (KPČ) angeworben. Er zieht von Kameraden Mitgliedsbeiträge ein, fungiert als Kurier illegaler Post und nimmt Schriftmaterial entgegen.
Der verheiratete Familienvater wird am 8. August 1942 festgenommen und am 7. Juni 1943 vom „Volksgerichtshof” zusammen mit Adam Kapic und Johann Kozlovský wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt. Alois Hora wird am 7. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Organigramm der Betriebszellen der Straßenbahner und Autobusschaffner der illegalen KPČ in Prag, 1942
Bundesarchiv R 3017/13804, Bd. II
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Adam Kapic und andere vom 7. Juni 1943
Bundesarchiv R 3017/10334
Leumundszeugnis der Stadtwerke Prag für Alois Hora vom 8. Juli 1943 und Nachweis über Deutschkenntnisse von 1941
Bundesarchiv R 3017/10334
Sterbeurkunde von Alois Hora vom 10. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bericht über die vom 7. bis 10. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee vollstreckten Todesurteile, 17. September 1943
Bundesarchiv R 3001/25019
























