René Houisse

24. März 1924, Fontaine le Bourg – 9. Juni 1944
René Houisse kommt mit 17 Jahren als französischer „Zivilarbeiter“ nach Hannover. Nach dem Tod seines Vaters im Februar 1942 kehrt Houisse kurzzeitig nach Frankreich zurück. Seit Juni 1942 arbeitet er bei der Firma Siemens & Halske in Berlin.
Von April bis September 1943 beteiligt sich Houisse an neun Geschäftseinbrüchen. Das Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 17. Mai 1944 auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode.
Der 20-jährige René Houisse wird am 9. Juni 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von René Houisse

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von René Houisse vom 10. Juni 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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