Josef Hozman


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Josef Hozman, 1940
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-264-13
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht wird Josef Hozman im August 1939 vom Stabskapitän a. D. Sachr für die im Entstehen begriffene Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) geworben, die den bewaffneten Aufstand plant. Beide sind seit dem Sommer 1939 im Elektrizitätswerk Prag tätig. Hozmann soll bei dem geplanten Umsturz vier Gruppen anführen, die das Elektrizitätswerk sowie die umliegenden Straßen besetzen sollen. Er vermittelt Sachr zudem über einen Angestellten Václav Valášek als weiteren Mitarbeiter.
Am 22. Juni 1942 verurteilt der „Volksgerichtshof” Josef Hozman zusammen mit Ivo Souhrada und Václav Valášek wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und landesverräterischer Feindbegünstigung” zum Tode. Alle drei Männer werden am 24. September 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Josef Hozman
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Hozman und andere vom 17. Dezember 1941
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-264-1
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Hozman und andere vom 22. Juni 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-264-2
Telegramm an den „Reichsprotektor in Böhmen und Mähren” mit Bescheid über die Hinrichtung von Josef Hozman und anderen, 24. Sep­tember 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-264-13
Sterbeurkunde von Josef Hozman vom 24. September 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


























































