Andreas Hroschek
Nach der Annexion der Sudeten und der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt er sich im Frühsommer 1941 der illegalen Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KPČ) an. Er führt Mitgliedsbeiträge ab und richtet bei sich eine Anlaufstelle für die illegalen Gruppen aus Haan und Schellenken ein.
Andreas Hroschek wird am 13. März 1942 festgenommen und am 11. Dezember 1942 vom „Volksgerichtshof” zusammen mit Antonín Syřiště, Franz Kubát und Václav Krtek wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Die vier Männer werden am 1. April 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs“ gegen Antonín Syřiště und andere vom 4. September 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-517-6
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Antonín Syřiště und andere vom 11. Dezember 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-517-6
Sterbeurkunde von Andreas Hroschek vom 2. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


































