Walter Hübner

31. Januar 1913, Reitzenhain – 24. November 1942
Walter Hübner

Walter Hübner (rechts) mit einem Freund in Prag

Privatbesitz

Der Ofenbauer Walter Hübner sympa­thisiert mit der KPD und wird bereits 1933 für mehrere Wochen inhaftiert. Er emigriert später in die Tschecho­slowakei und kämpft von dort gegen das NS-Regime. So ist er im Literatur­vertrieb tätig und organisiert die Einfuhr illegaler Druck­schriften nach Deutschland. In dieser Zeit hat er zudem Kontakt zum tschecho­slo­wakischen Nach­richten­dienst.
Nach der Beset­zung der tsche­chischen Länder versucht er zu fliehen, wird von der Gestapo festge­nommen und kommt in das KZ Dachau.
Am 28. August 1942 wird Walter Hübner vom „Volks­gerichts­hof” wegen „Landes­verrats” zum Tode verurteilt. Er wird am 24. November 1942 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Walter Hübner

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Tenor des Urteils des „Volksgerichtshofs” gegen Walter Hübner, 28. August 1942

Bundesarchiv R 3018/2522

Protokoll der bevorstehenden Vollstreckung des Todesurteils gegen Walter Hübner, 24. November 1942

Bundesarchiv R 3018/2522

Protokoll der Vollstreckung des Todesurteils gegen Walter Hübner, 24. November 1942

Bundesarchiv R 3018/2522

Bekanntmachung der Vollstreckung des Todesurteils gegen Walter Hübner, 24. November 1942

Bundesarchiv R 3018/2522

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