Oskar Hübschmann
Seit 1929 Mitglied der Internationalen Arbeiter-Hilfe (IAH), seit 1932 der KPD, leistet er aktive ehrenamtliche Arbeit für die IAH im Bezirk Hessen-Frankfurt. Ab Februar 1933 wirkt er illegal für die IAH als Bezirkskassierer unter den Bezirksleiter Paul Schäfer und übernimmt von ihm im Sommer 1933 die Leitung des IAH-Bezirks Hessen-Frankfurt. Im September 1934 emigriert er in das Saargebiet und übernimmt die Funktion eines Organisationsleiters der IAH.
Im Januar 1935 flieht er nach Frankreich, wird dort festgenommen und zeitweise interniert. Nach der Ausweisung ist er illegal in Deutschland, kehrt nach Belgien zurück und leistet dort aktive Arbeit für die Rote Hilfe in Brüssel und Antwerpen. Ende 1936 reist er nach Spanien und wird Angehöriger der Internationalen Brigaden. Er ist Sergeant und arbeitet als Schreibkraft und Übersetzer.
Anfang Februar kehrt er zurück nach Frankreich und wird in St. Cyprien und Gurs interniert. Im April 1940 wird er von der französischen Polizei inhaftiert und an die Gestapo ausgeliefert. Der 2. Senat des „VolksKgerichtshofs” verurteilt ihn am 20. Oktober 1941 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode.
Oskar Hübschmann wird am 23. Januar 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Oskar Hübschmann
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Oskar Hübschmann, 13. Juli 1941
Bundesarchiv R 3018/2909
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Oskar Hübschmann, 20. Oktober 1941
Bundesarchiv R 3018/2909
Sterbeurkunde von Oskar Hübschmann vom 23. Januar 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung












































