Alfred Huhn
1935 tritt er in die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt (NSV) und 1937 in die NSDAP ein. Am 9. August 1943 sagt er an seinem Arbeitsplatz, mittlerweile Rüstungsbetrieb, die Lage seit trostlos und verbreitet von einer Nachbarin erhaltene Informationen über einen Rücktritt Hitlers und einer kommenden Militärdiktatur weiter. In Italien war keine zwei Wochen zuvor Mussolini inhaftiert und gestürzt worden.
Alfred Huhn wird am 8. September 1943 vom „Volksgerichtshof” unter Roland Freisler wegen „Wehrkraftzersetzung beziehungsweise Heimtückevergehens” zum Tode verurteilt, am nächsten Tag wird er in das Strafgefängnis Berlin-Plötzensee überführt. Einen Tag später nimmt sich Alfred Huhn dort in seiner Zelle das Leben.
Dokumente
Gefangenenkarte von Alfred Huhn
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Alfred Huhn vom 8. September 1943
Bundesarchiv R 3017/3336
Sterbeurkunde von Alfred Huhn vom 11. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







