Johann Hupa
Im Juni 1940 schließt er sich der Widerstandsgruppe Siła Zbrojna Polska (SZP – Bewaffnete Macht Polens) an. Die Gruppe besteht aus ehemaligen Militärangehörigen und trifft Vorbereitungen für einen Aufstand gegen die deut­schen Besatzer.
Johann Hupa wird zunächst dafür eingesetzt, die Kon­struktionen von Brücken und Eisenbahnstrecken in seiner Region auszukundschaften. So lassen sich Vorbereitun­gen für Sprengungen im Falle eines Aufstandes treffen. Im Oktober 1940 wird Hupa zum Stabschef und stellver­tretenden Anführer der Organisation in Schlesien er­nannt.
Der 2. Senat des „Volksgerichtshof” verurteilt Johann Hupa am 7. März 1942 zusammen mit fünf weiteren Mitgliedern der Widerstandsgruppe wegen „Vorbereitung zum Hochverrat in Verbindung mit landesverräterischer Feindbegünstigung” zum Tode. Er wird am 17. Juli 1942 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Johann Hupa
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Johann Hupa vom 7. März 1942
Bundesarchiv R 3017/11790
Sterbeurkunde von Johann Hupa vom 17. Juli 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung











































