Walter Husemann
Nach 1933 geht Husemann in die Illegalität. Er hat vielfältige Kontakte zum Berliner Widerstand. Ende November 1936 wird er mit seinem Vater festgenommen, ohne Prozess in das KZ Sachsenhausen verschleppt und 1937 in das KZ Buchenwald verlegt.
Nach seiner Entlassung im September 1938 arbeitet er als Werkzeugmacher und findet über seine Frau Marta Anschluss an den Widerstandskreis um Harro Schulze-Boysen. Weitere Verbindungen bestehen zu John Sieg, Wilhelm Guddorf und zur Gruppe um Herbert Baum. Husemann vermittelt Hans Coppi zur Funkausbildung an Kurt Schulze.
Nach der Enttarnung der Roten Kapelle wird Husemann am 19. September 1942 festgenommen, am 26. Januar 1943 vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt und am 13. Mai 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Feldurteil des Reichskriegsgerichts gegen Walter Husemann, 26. Januar 1943
Privatbesitz
Sterbeurkunde von Walter Husemann vom 14. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






