Else Imme

24. September 1885, Berlin – 5. August 1943
Else Imme

Else Imme

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Else Imme arbeitet ab 1906 als Verkäuferin im Waren­haus Wertheim in der Leipziger Straße in Berlin und wird 1914 Abtei­lungs­leiterin.
Bis zum Überfall Deutschlands auf die UdSSR im Juni 1941 steht sie mit ihrer in die Sowjet­union emigrierten Schwester Martha Bern­stein in brieflichem Kontakt.
Im Juli 1942 melden sich bei ihr die sowjetischen Fall­schirm­springer Wilhelm Fellen­dorf und Erna Eifler mit Grüßen von ihrer Schwester. Beide über­nachten einige Male in der Wohnung von Else Imme und hinter­lassen Geld zur Aufbe­wahrung.
Mitte Oktober 1942 wird Else Imme festge­nommen und am 30. Januar 1943 vom Reichs­kriegs­gericht wegen „Feindbe­günstigung” zum Tode verurteilt. Else Imme wird am 5. August 1943 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Feldurteil des Reichskriegsgerichts gegen Paul Scholz, Else Imme und andere, 30. Januar 1943

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Anordnung der Vollstreckung des Todesurteils gegen Else Imme und andere, 4. August 1943

Militärhistorisches Archiv, Prag Karton A, StPL (RKA)

Sterbeurkunde von Else Imme vom 6. August 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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