Hermann Isbutzki
19. Mai 1914, Antwerpen
– 6. Juli 1944
Hermann Isbutzki wird in eine jüdische Familie in Antwerpen geboren. In den 1930er Jahren schließt er sich der Kommunistischen Jugend an und wird später Mitglied der Kommunistischen Partei Belgiens.
Ab 1940 arbeitet er für Anatolij Gurewitsch, einen Offizier des sowjetischen militärischen Nachrichtendienstes GRU, und Leopold Trepper, der ebenfalls in Verbindung zum GRU steht. Sie gehören in den belgischen und französischen Kreis der „Roten Kapelle“, einem Sammel­begriff der Gestapo für verschiedene Widerstands­gruppen in Europa. Getarnt als Handels­vertreter knüpft Kontakte und wirbt Verbindungsleute an. Außerdem wird er als Funker ausgebildet.
Am 13. August 1942 wird Isbutzki festgenommen und im Konzentrationslager Breendonk inhaftiert. Er wird schwer gefoltert und für das Funkspiel des „Sonderkommandos Rote Kapelle“ eingesetzt. In seinem Namen werden dabei Funksprüche nach Moskau gesendet. 1943 ergeht gegen Isbutzki das Todesurteil.
Der 30-jährige Hermann Isbutzki wird am 6. Juli 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Ab 1940 arbeitet er für Anatolij Gurewitsch, einen Offizier des sowjetischen militärischen Nachrichtendienstes GRU, und Leopold Trepper, der ebenfalls in Verbindung zum GRU steht. Sie gehören in den belgischen und französischen Kreis der „Roten Kapelle“, einem Sammel­begriff der Gestapo für verschiedene Widerstands­gruppen in Europa. Getarnt als Handels­vertreter knüpft Kontakte und wirbt Verbindungsleute an. Außerdem wird er als Funker ausgebildet.
Am 13. August 1942 wird Isbutzki festgenommen und im Konzentrationslager Breendonk inhaftiert. Er wird schwer gefoltert und für das Funkspiel des „Sonderkommandos Rote Kapelle“ eingesetzt. In seinem Namen werden dabei Funksprüche nach Moskau gesendet. 1943 ergeht gegen Isbutzki das Todesurteil.
Der 30-jährige Hermann Isbutzki wird am 6. Juli 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

