Anton Iwanoff

25. Dezember 1923, Zagreb – 23. Juli 1943
Anton Iwanoff wird am 25. Dezember 1923 im jugos­lawischen Zagreb geboren. Wegen der Besetzung und Auflösung Jugo­slawiens durch die Wehr­macht im Frühjahr 1941 gilt er als staatenlos.
Anfang der 1940er Jahre kommt er als „Zivil­arbeiter” nach Berlin und beteiligt sich an mehreren Einbruch­diebstählen in Berlin. Das Sonder­gericht VII beim Land­gericht Berlin verurteilt ihn und zehn weitere Zwangs­arbeiter am 12. Mai 1943 auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnaden­gesuchs wird der 19-jährige Anton Iwanoff am 23. Juli 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Anton Iwanoff

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 2753/5

Handschriftliches Gnadengesuch von Anton Iwanoff vom 20. Mai 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 2753/12

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Anton Iwanoff, 23. Juli 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2753/5

Sterbeurkunde von Anton Iwanoff vom 24. Juli 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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