Alexius Jackow
Im November 1938 wird er vom polnischen Nachrichten­dienst angeworben. Er sammelt von November 1938 bis April 1939 auf zahlreichen Reisen in verschiedene Orte in Schlesien und im Sudetenland Informationen über die deutsche Truppenstärke sowie Truppenverschiebungen und gibt diese an den polnischen Geheimdienst weiter. Außerdem ist Jackow im Frühjahr 1939 mehrere Male als Kurier für den Geheimdienst tätig. Am 16. April 1939 wird er vorläufig festgenommen.
Der 1. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt Alexius Jackow am 5. März 1940 wegen „Landesverrats” zum Tode. Er wird am 10. Mai 1940 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Alexius Jackow
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Alexius Jackow vom 22. November 1939
Bundesarchiv R 3017/49395
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Alexius Jackow vom 5. März 1940
Bundesarchiv R 3017/49395
Gutachten des Oberkommandos der Wehrmacht in der Strafsache gegen Alexius Jackow vom 6. September 1939
Bundesarchiv R 3017/33498
Sterbeurkunde von Alexius Jackow vom 10. Mai 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


















































































