Friedrich Jaeger
Ende 1934 lässt er sich für die Reichswehr reaktivieren. 1942 dient Jaeger im Oberkommando des Heeres und lernt dort General Friedrich Olbricht kennen. Als Kommandeur der Panzertruppen in den Wehrkreisen II (Stettin) und XXI (Kalisch) stellt er sich den Verschwörern gegen das Regime zur Verfügung.
Am 20. Juli 1944 meldet sich Jaeger bei Olbricht im Bendlerblock. Wenig später nimmt er zwei SS-Offiziere fest und kann sie entwaffnen. Nach dem Scheitern des Umsturzes wird er festgenommen und am 21. August 1944 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt. Friedrich Jaeger wird noch am selben Tag im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Erste Festnahmeliste der „Gestapo-Sonderkommission 20. Juli 1944” vom 24. Juli 1944
Bundesarchiv NS 6/4
Todesurteil gegen Fritz Thiele, Ulrich Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld, Ludwig Freiherr von Leonrod, Friedrich Jäger und Joachim Sadrozinski, 21. August 1944
Bundesarchiv R 3001/24775
Friedrich Jaeger vor dem „Volksgerichtshof”, 21. Dezember 1944
Gedenkstätte Deutscher Widerstand





















