Rudolf Jakob
1. November 1920, Berlin
– 16. April 1943
Rudolf Jakob taucht in Berlin unter, kurz bevor er deportiert werden soll. Er wird von „arischen” Frauen versteckt, die namentlich jedoch nicht bekannt sind. Um 1943 nimmt ihn Gestapo wegen Ausweis- und Passfälschung fest. Jakob hat offenbar mehrere deutsche und dänische Ausweise bei sich, die er von französischen „Zivilarbeitern” erhalten hat und in die Fotos von Juden eingefügt worden sind. Ihm wird vorgeworfen, die gefälschten Papiere an Juden verkaufen zu wollen. Jakob versucht, aus der Haftanstalt zu fliehen, was jedoch scheitert.
Rudolf Jakob wird am 16. März 1943 vom Sondergericht VIII bei dem Landgericht Berlin wegen „Rassenschande” zum Tode verurteilt und am 16. April 1943 in Plötzensee ermordet.
Rudolf Jakob wird am 16. März 1943 vom Sondergericht VIII bei dem Landgericht Berlin wegen „Rassenschande” zum Tode verurteilt und am 16. April 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Sterbeurkunde von Rudolf Jakob vom 17. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

