Walter Jakobs
Nach einem weiteren Diebstahl versucht er sich der Festnahme durch eine Flucht nach Frankreich zu entziehen. Er wird von der französischen Polizei aufgegriffen und vom französischen Nachrichtendienst über seine Arbeit am Westwall verhört. Walter Jakobs erhält schließlich den Auftrag, Truppenbewegungen im deutsch-französischen Grenzgebiet zu erkunden und reist mehrfach nach Deutschland.
Am 1. September 1939 meldet er sich zur französischen Fremdenlegion. Im Januar 1940 versucht er zu fliehen und wird nach seiner Festnahme an verschiedenen Orten inhaftiert. Es gelingt ihm jedoch, erneut in die Fremdenlegion aufgenommen zu werden. Im Herbst 1941 stellt er schließlich ein Rückführungsgesuch und wird am 8. November 1941 an die deutschen Behörden übergeben.
Walter Jakobs wird am 27. Oktober 1942 vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Landesverrats” zum Tode verurteilt. Er wird am 1. Februar 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Walter Jakobs
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Walter Jakobs, 27. Oktober 1942
Bundesarchiv R 3017/11040
Protokoll der Verkündung der Urteilsvollstreckung gegen Walter Jakobs, 1. Februar 1943
Bundesarchiv R 3017/11040
Protokoll der Vollstreckung des Todesurteils gegen Walter Jakobs, 1. Februar 1943
Bundesarchiv R 3017/11040
Mitteilung der Hinrichtung von Walter Jakobs, 1. Februar 1943
Bundesarchiv R 3017/11040






















