Josef Jamrozy


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Josef Jamrozy, 1941
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313
Nach dem Verbot der Kommunistischen Partei der Tsche­choslowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) im Jahr 1938 erklärt er sich Ende 1938 zur Mitarbeit in der nun illegalen KSČ bereit. Ab Herbst 1941 leitet er eine kommunistische Betriebszelle und erhält auf regelmäßigen Zusammenkünften Instruktionen zur weiteren Arbeit. Bis zu seiner Fest­nahme im Oktober 1941 ist Jamrozy an der Sammlung von Mitgliedsbeiträgen zur Unterstützung von Familien Inhaftierter und an der Verbreitung von politischen Flugschriften beteiligt.
Er wird im Oktober 1941 festgenommen, vom 6. Senat des „Volksgerichtshofs” am 1. April 1943 wegen „Vorbe­reitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 9. Juli 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermor­det.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Jamrozy und Emil Dolas vom 4. Februar 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Jamrozy und Emil Dolas vom 1. April 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313
Sprechzettel für Libuša Jamrozy vom 9. Juni 1943
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 2098
Ablehnung des Gnadenerweises für Josef Jamrozy und Emil Dolas durch den Reichsminister der Justiz vom 1. Juli 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 313
Sterbeurkunde von Josef Jamrozy vom 10. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung























