František Janeček
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt er sich der nationalen Widerstandsbewegung an. Ab April 1939 verbreitet er Flugblätter, die sich gegen die Besatzung richten, sowie die Flugschrift der Widerstandsbewegung „V boj” („In den Kampf”). Ein Gemeindesekretär macht ihn Mitte Januar 1940 mit Stanislav Livečka bekannt.
Wenig später erstellt František Janeček für den Oberstleutnant a. D. Rudolf Feistmantl unter anderem Berichte über die Anzahl deutscher Eisenbahntransporte durch Olmütz (Olomouc). Dieser arbeitet der Organisation von Miloš Bondy zu, die wiederum in engem Kontakt steht zur geheimen Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation).
Er wird zusammen mit Stanislav Livečka am 24. April 1940 festgenommen. Am 21. November 1942 werden beide vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” zusammen mit Artur Schwarz und elf weiteren Angeklagten wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt.
František Janeček wird am 16. Juni 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklageschrift des Oberreichsanwalts beim „Volksgerichtshof“ gegen Artur Schwarz und andere vom 15. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/14671
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Artur Schwarz und andere vom 21. November 1942
Bundesarchiv R 3017/14671
Sterbeurkunde von František Janeček vom 17. Juni 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung























































