Josef Jánský


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Josef Jánský, 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 351
Er wird im November 1942 von einem Kollegen für eine Betriebszelle der 1938 verbotenen Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) angeworben, entrichtet Mitgliedsbeiträge zur Unterstützung der Familien In­haftierter und wirbt einen weiteren Kollegen für die Betriebszelle an. Mehrmals erhält er verbotene kom­munistische Druckschriften.
Der Arbeiter wird am 5. März 1943 festgenommen und am 18. Mai 1943 zusammen mit sieben seiner Kollegen vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorberei­tung eines hochverräterischen Unternehmens und zu­gleich wegen Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt.
Der Vater von fünf Kindern wird am 7. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Jánský und weitere Angeklagte vom 18. Mai 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 351
Gnadengesuch für Josef Jánský von seiner Ehefrau und den gemeinsamen Kindern vom 17. Juni 1943
Bundesarchiv R 3017/12538
Gesuch von Josef Jánský um Wiederaufnahme des Verfahrens vom 17. August 1943 mit Übersetzung, eingereicht von seinem Pflichtverteidiger am 27. September 1943
Bundesarchiv R 3017/12538
Sterbeurkunde von Josef Jánský vom 9. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





















