Maximilian Jargon
Im Dezember 1939 schließen sie sich der Widerstands­organisation Siła Zbrojna Polska (SZP - Bewaffnete Macht Polens) an. Die Organisation besteht aus ehemaligen Mili­tärangehörigen und trifft Vorbereitungen für einen Aufstand gegen die deutschen Besatzer.
Spernol und Jargon übernehmen den Aufbau der Kommandostelle Podlesie. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Werbung neuer Mitglieder und die Verteilung von Unter­grundzeitschriften. Maximilian Jargon und Franz Spernol beschaffen außerdem Sprengstoff für Sabotageakte der Widerstandsorganisation.
Zunächst werden sie am 20. April 1942 wegen der „Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens” vom Oberlandesgericht Kattowitz zu hohen Zuchthaus­strafen verurteilt. Nach einem Einspruchsverfahren und erneuter Verhandlung vor dem „Volksgerichtshof” werden beide am 16. September 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feind­begünstigung” zum Tode verurteilt.
Maximilian Jargon und Franz Spernol werden am 6. November 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Maximilian Jargon
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Urteil des Oberlandesgerichts Kattowitz gegen Maximilian Jargon und Franz Spernol vom 20. April 1942
Bundesarchiv R 3017/11101
Unterlagen zum Einspruchsverfahren gegen Maximilian Jargon und Franz Spernol, 1942
Bundesarchiv R 3017/11101
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Maximilian Jargon und Franz Spernol vom 27. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/11101
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Maximilian Jargon und Franz Spernol vom 16. September 1942
Bundesarchiv R 3017/11101



































