Eduard Jaroslavsky
Jaroslavsky arbeitet seit 1937 für die verbotene Kommu­nistische Partei Österreichs (KPÖ). Als Kreis-, später Be­zirksleiter informiert er sich laufend über die Lage der Arbeiterschaft in den Metall- und Holzbetrieben, die Lohnverhältnisse und die Stimmung unter den Arbei­terinnen und Arbeitern.
Darüber hinaus ist er für die Anfertigung und Verteilung illegaler, gegen die NS-Herrschaft gerichteter Flugschrif­ten verantwortlich und sammelt bei Mitgliedern der anderen kommunistischen Zellen monatliche Beiträge ein, die für Parteizwecke verwendet werden.
Eduard Jaroslavsky wird am 11. Juni 1941 vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 16. September 1941 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Eduard Jaroslavsky
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Eduard Jaroslavsky und weitere Personen vom 19. Dezember 1940
Bundesarchiv R 3017/20650
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Eduard Jaroslavsky und weitere Personen vom 11. Juni 1941
Bundesarchiv R 3017/20650
Sterbeurkunde von Eduard Jaroslavsky vom 16. September 1941
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Eduard Jaroslavsky vom 16. September 1941
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-49-10


































































































