Stanislaus Jazdzejewski

16. November 1900, Lesno/Kreis Konitz (Leszno/Chojnice) – 1. November 1940
Stanislaus Jazdzejewski

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Stanislaus Jazdzejewski

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Nr. 2156

Stanislaus Jazdzejewski wird am 16. November 1900 als Sohn eines Postbeamten in Leszno im Kreis Konitz ge­boren. Nach dem Besuch der Volksschule ist er als Aus­hilfsarbeiter bei der Post tätig und wird im Sommer 1918 zum Heeresdienst eingezogen. Er nimmt am Ersten Welt­krieg teil, kehrt im Anschluss in seine Heimat zurück und tritt erneut ins Heer ein.
Stanislaus Jazdzejewski lebt seit 1920 unter falschem Namen und begeht mehrere, teils schwere Straf­taten. Am 30. August 1940 wird er als „gefährlicher Gewohnheits­verbrecher” vom Sondergericht III beim Landgericht Berlin wegen mehrerer Diebstähle auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung” zum Tode verurteilt.
Stanislaus Jazdzejewski wird am 1. November 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Stanislaus Jazdzejewski

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Todesurteil des Sondergerichts III bei dem Landgericht Berlin gegen Stanislaus Jazdzejewski vom 30. August 1940

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II 6149

Gnadengesuch des Rechtsanwalts Joachim Grabow für Stanislaus Jazdzejewski vom 7. September 1940

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II 6148/1

Sterbeurkunde von Stanislaus Jazdzejewski vom 1. November 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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