Emile Jean
Am 4. September 1943 wird bei einem Luftangriff das Wohnlager der Zwangsarbeiter zerstört und eine angrenzende Laubenkolonie beschädigt. Jean und die Französin Lucienne Tassin entwenden aus einer Laube mehrere Gegenstände. Dafür verurteilt sie das Sonder­gericht VI bei dem Landgericht Berlin am 24. September 1943 zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der verheiratete Emile Jean, Vater eines fünf Monate alten Kindes, am 13. Oktober 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Emile Jean
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Gnadengesuch der Société Française de Mécanique für ihren ehemaligen Mitarbeiter Emile Jean, 1. Oktober 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3813/1
Ablehnung der Gnadengesuche von Emile Jean und Lucienne Tassin durch den Reichsminister der Justiz, 6. Oktober 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3813/7
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Emile Jean, 13. Oktober 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3813/4








