Josef Jendrzczok

23. Januar 1913, Roßberg/Beuthen (Rozbark/Bytom) – 20. Juni 1942
Josef Jendrzczok arbeitet in der Land­wirt­schaft und als Gelegen­heits­arbeiter und ab 1930 als Gruben­arbeiter in Beuthen. Er ist Mitglied im polnischen Pfad­finder­bund sowie in der polnischen Berg­arbei­ter-Vereini­gung. 1938 heiratet er Martha Ossyra, ein Jahr später kommt der gemein­same Sohn zur Welt.
Von März 1936 bis Februar 1938 ist Josef Jendrzczok für den polni­schen Nach­richten­dienst tätig und über­mittelt diesem durch Bekannte, die zur Wehr­macht eingezogen wurden, militärische Informa­tionen über die deutsche Aufrüs­tung. Zudem gewinnt er fünf Männer für die Mitarbeit.
Josef Jendrzczok wird am 14. Februar 1940 festge­nommen, am 10. März 1942 vom 5. Senat des „Volks­gerichts­hofs” wegen „Landes­verrats” zum Tode verur­teilt und am 20. Juni 1942 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Josef Jendrzczok

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Jendrzczokaus, September 1941

Bundesarchiv

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Jendrzczok vom 10. März 1942

Bundesarchiv

Sterbeurkunde von Josef Jendrzczok vom 20. Juni 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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