Kazimierz Jendrzejkowski
Dem Arbeiter wird vorgeworfen, mit Stanisław Bratosiak und Bolesław Kukulski sowie weiteren Personen Zusammenkünfte abgehalten und über Informatio­nen von feindlichen Rundfunksendern und geheimen Schriften polnischer Widerstandsbewegungen diskutiert zu haben. Bei einem dieser Treffen haben sich Jen­drzejkowski, Bratosiak und Kukulski zur Arbeit für einen „sowjetrussischen Nachrichtenagenten” verpflichtet und diesem im Anschluss Informationen geliefert.
Kasimir Jendrzejkowski wird am 24. Februar 1941 fest­genommen und vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt, weil er „während des Krieges einem sowje­tischen Nachrichtenagenten vermeintliche deutsche Staatsgeheimnisse preisgegeben und sich außerdem hochverräterisch betätigt” hat.
Er wird am 20. August 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Kazimierz Jendrzejkowski, Bolesław Kukulski und Stanisław Bratosiak vom 23. März 1943
Bundesarchiv R 3017/11151
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Kazimierz Jendrzejkowski, Bolesław Kukulski und Stanisław Bratosiak vom 26. Mai 1943
Bundesarchiv R 3017/11151
Sterbeurkunde von Kazimierz Jendrzejkowski vom 21. August 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

























