Kazimierz Jendrzejkowski

20. März 1916, Wiśniówek/Mława – 20. August 1943
Kazimierz Jendrzejkowski wird am 20. März in Wiśniówek im Kreis Mielau geboren.
Dem Arbeiter wird vorge­worfen, mit Stanisław Bratosiak und Bolesław Kukulski sowie weiteren Perso­nen Zusammen­künfte abgehalten und über Informatio­nen von feindlichen Rundfunk­sendern und ge­heimen Schriften polnischer Wider­stands­bewegungen diskutiert zu haben. Bei einem dieser Treffen haben sich Jen­drzejkowski, Bratosiak und Kukulski zur Arbeit für einen „sowjet­russischen Nach­rich­tenagenten” verpflichtet und diesem im Anschluss Informa­tionen geliefert.
Kasimir Jendrzejkowski wird am 24. Februar 1941 fest­genommen und vom „Volks­gerichtshof” zum Tode verurteilt, weil er „während des Krieges einem sowje­tischen Nach­richten­agenten vermeintliche deut­sche Staats­geheimnisse preisgegeben und sich außerdem hoch­verräterisch betätigt” hat.
Er wird am 20. August 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Kazimierz Jendrzejkowski, Bolesław Kukulski und Stanisław Bratosiak vom 23. März 1943

Bundesarchiv R 3017/11151

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Kazimierz Jendrzejkowski, Bolesław Kukulski und Stanisław Bratosiak vom 26. Mai 1943

Bundesarchiv R 3017/11151

Sterbeurkunde von Kazimierz Jendrzejkowski vom 21. August 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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