Theodor Jereczek
Jereczek gerät in deutsche Kriegsgefangenschaft und wird nach seiner Entlassung Mitte 1940 als „Zivilarbeiter” nach Deutschland geschickt. Er ist als Landarbeiter auf verschiedenen Höfen in Bayern tätig.
Theodor Jereczek wird vorgeworfen, zusammen mit zwei anderen polnischen Landarbeitern am 10. August 1941 den Versuch unternommen zu haben, in die Schweiz zu fliehen um sich dort der polnischen Legion anzuschließen.
Am 10. August 1942 verurteilt der 2. Senat des „Volks­gerichtshofs” Sigmund Paszkiel und Theodor Jereczek wegen „Schädigung des Wohls des deutschen Volkes”, „Feindbegünstigung” und „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode.
Theodor Jereczek wird am 15. Oktober 1942 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Theodor Jereczek
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Sigmund Paszkiel und Theodor Jereczek vom 10. August 1942
Bundesarchiv R 3017/13479
Gnadengesuch des Anwalts von Theodor Jereczek vom 14. August 1942
Bundesarchiv R 3017/13479
Bericht über die Vollstreckung des Todesurteils an Theodor Jereczek vom 15. Oktober 1942
Bundesarchiv R 3017/13479
Sterbeurkunde von Theodor Jereczek vom 16. Oktober 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




















