Jens Jessen
Jessen kann den Mitverschwörern des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 Reisemöglichkeiten eröffnen. Als Mitglied der Mittwochsgesellschaft entwirft er mit Johannes Popitz und Erwin Planck Verfassungspläne, die sich nicht mit den Vorstellungen von Carl Goerdeler decken. Ebenso stellt sich Jessen gegen die geplante Einheitsgewerkschaft.
Nach dem gescheiterten Attentat wird Jessen festgenommen. In den Verhören versucht die Gestapo die Verbindungen zwischen einigen Mitgliedern der Mittwochsgesellschaft und den Verschwörern aufzuklären. Am 7. November 1944 verurteilt der „Volksgerichtshof” Jessen zum Tode, am 30. November 1944 wird er im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Haftbefehl gegen Jens Jessen, Gottfried Graf von Bismarck-Schönhausen, Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg und Erwin Planck, 11. Oktober 1944
Privatbesitz
Mitteilung an Jens Jessen über seine Ausstoßung aus dem Amt eines Hochschullehrers, 21. September 1944
Privatbesitz
Mitteilung an Käthe Jessen über das Todesurteil gegen ihren Mann und seine Hinrichtung, 30. November 1944
Privatbesitz








