Bedřich Jetonický


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Bedřich Jetonický, 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-14
Nach der Besetzung der Tschechoslowakei durch die Wehrmacht und der Errichtung des „Protektorats Böhmen und Mähren” schließt er sich der nationalen Widerstandsbewegung an. Unter anderem arbeitet er mit einer Gruppe tschechischer Postangestellter zusammen, die unter Deckadressen Nachrichten sammeln und militärische und andere Informationen per Funk weitergeben.
Nach seiner Festnahme wird Bedřich Jetonický am 28. Mai 1943 zusammen mit Antonín Kulička, Ladislav Lukeš, Ferdinand Malina, Josef Oliva und Jan Weil vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Er wird im Alter von 35 Jahren am 9. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Bedřich Jetonický und weitere Personen vom 10. April 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-1
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Bedřich Jetonický und weitere Angeklagte vom 28. Mai 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-1
Gnadengesuch von Bedřich Jetonický mit Übersetzung vom 1. Juni 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-14
Ablehnung des Gnadenerweises für Bedřich Jetonický durch die Gestapo vom 5. Juni 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-14
Sterbeurkunde von Bedřich Jetonický vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





























































