Erich John
Am 16. April 1937 wird er vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Landesverrats” zum Tode verurteilt und am 16. August 1937 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Erich John
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Tenor des Urteils des „Volksgerichtshofs” gegen Erich und Hermann John, 16. April 1937
Bundesarchiv R 3018/11292
An den Herrn Reichsanwalt beim Volksgerichtshof
in Berlin W 9, Bellevuestr. 15
Betr: Gnadengesuch!
Ich sehe die Berechtigung des Urteils nach der Gesetzeslage ein. Eine innere Befriedigung wäre es mir gewesen, soweit es in meinen Kräften steht, den Schaden wieder gut zu machen. In diesem Sinne habe ich das Verhalten in der Voruntersuchung und auch in der Hauptverhandlung eingerichtet und in demseben Sinne würde ich mich auch weiterhin verhalten, wenn mir dazu Gelegenheit gegeben wird. Der Gedanke an eine Vollstreckung des Urteils ist mir weniger wegen des damit verbundenen Endes, sondern deßhalb qualvoll, weil damit allen Wiedergutmachungs-Bestrebungen der Allgemeinheit und auch einzelnen nahestehenden Menschen gegenüber ein Ziel gesetzt ist.
Erich John
Gnadengesuch von Erich John, 21. April 1937
Bundesarchiv R 3018/11292
Ablehnung der Gnadengesuche von Erich und Hermann John, April 1937
Bundesarchiv R 3018/16845









