Thomas Jonik

22. Dezember 1905, Koppinitz (Kopienica/Gemeinde Zbrosławice) – 21. Juni 1940
Thomas Jonik wird am 22. Dezember 1905 im ober­schlesischen Koppinitz geboren und ist nach dem Besuch der Volksschule mit Unterbrechungen als Land- und Grubenarbeiter beschäftigt. Vor dem national­sozialistischen Machtantritt im Januar 1933 ist er für einige Zeit Mitglied in der Kom­munistischen Partei Deutschlands.
Im Juli 1939 übertritt Jonik bei Stillersfeld im Kreis Beuthen die deutsch-polnische Grenze und wird festge­nommen. Gegenüber den polnischen Beamten macht er detaillierte Angaben zu den sich im Grenzgebiet im Auf­bau befindlichen Befestigungs- und Bunkeranlagen so­wie deren Bewachung.
Thomas Jonik wird im Juli 1939 festgenommen, am 12. April 1940 vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs“ we­gen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 21. Juni 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Thomas Jonik

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Thomas Jonik vom 12. April 1940

Bundesarchiv R 3018/2644

Ablehnung des Gnadenerweises für Thomas Jonik durch die Sicherheits­polizei vom 27. April 1940

Bundesarchiv R 3018/2644

Sterbeurkunde von Thomas Jonik vom 21. Juni 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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