Walter Junker

4. August 1901, Berlin – 23. November 1943
Der Arbeiter Walter Junker wurde vom Sonder­gericht bei dem Land­gericht Berlin wegen „gemein­schaft­lichen Dieb­stahls im Rück­fall” zu einer einjäh­rigen Haft­strafe verur­teilt, die er ab Januar 1943 im Strafge­fängnis Plötzen­see ver­büßt. Als letzter Haft­tag ist der 12. Januar 1944 aus­ge­wiesen.
Da die Häft­­linge in den Berliner Gefäng­­nissen während alliierter Luft­angriffe nicht in Sicher­heit gebracht werden, stirbt Walter Junker, der Vater dreier Kinder ist, wie weitere sieben Häft­linge am 23. Novem­­ber 1943 in Plötzen­­see in seiner Zelle infolge von Ver­schüttung.

Dokumente

Gefangenenkarte von Walter Junker

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Walter Junker vom 28. November 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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