Bronislaw Jurgaitis
Bronislaw Jurgaitis wird Bauingenieur, arbeitet im litau­ischen Staatsdienst als Bauleiter bei verschiedenen Un­ternehmen und übernimmt vermittelnde Aufgaben im Holzhandel zwischen Litauen und der Sowjetunion. Schließlich wird er als technischer Zeichner im Hoch­bauamt in Memel eingestellt.
Seit Oktober 1940 führt er Erkundungsaufträge für ein sowjetisches Spionagenetz aus. Er beschafft unter anderem geheimes Material über die deutschen mili­tärischen Vorbereitungen und stellt seine Wohnung zur Installation eines geheimen Senders zur Verfügung.
Bronislaw Jurgaitis wird am 1. Februar 1943 vom 4. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „landesverräterischer Verabredung und Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt. Er wird am 12. April 1943 in Berlin-Plötz­ensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Bronislaw Jurgaitis vom 8. September 1942
Bundesarchiv R 3017/27627
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Bronislaw Jurgaitis vom 1. Februar 1943
Bundesarchiv R 3017/11250
Sterbeurkunde von Bronislaw Jurgaitis vom 13. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



































