Franjo Jurican
24. Februar 1913, Graz
– 21. Juni 1944
Der im österreichischen Graz geborene Franjo Jurican erlernt den Beruf des Holzschnitzers. 1944 lebt er als Zwangsarbeiter in einem Lager in Berlin-Marienfelde.
Am 25. Mai 1944 verurteilt ihn das Sondergericht V in Berlin wegen Diebstahls und einer Gewalttat zum Tode. Er soll seine Freundin bestohlen und bei seiner Festnahme auf zwei Polizeibeamte geschossen haben.
Das fünf Tage nach der Verurteilung gestellte Gnaden­gesuch wird am 8. Juni 1944 abgelehnt.
Am 21. Juni 1944 wird er vom Zellengefängnis in der Lehrter Straße in die Strafanstalt nach Plötzensee überführt und dort noch am selben Tag ermordet.
Am 25. Mai 1944 verurteilt ihn das Sondergericht V in Berlin wegen Diebstahls und einer Gewalttat zum Tode. Er soll seine Freundin bestohlen und bei seiner Festnahme auf zwei Polizeibeamte geschossen haben.
Das fünf Tage nach der Verurteilung gestellte Gnaden­gesuch wird am 8. Juni 1944 abgelehnt.
Am 21. Juni 1944 wird er vom Zellengefängnis in der Lehrter Straße in die Strafanstalt nach Plötzensee überführt und dort noch am selben Tag ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Franjo Jurican
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

