Karl Jurth

20. September 1896, Freiburg/Breisgau – 14. Juli 1939
Der in Frei­burg lebende Arbeiter Karl Jurth kommt Anfang 1937 in einer Grenz­stadt in Kontakt mit einem auslän­dischen Nach­richten­dienst. In der Folgezeit unter­nimmt er gegen Bezah­lung mehrere „Aus­spähauf­träge” und unter­richtet seine Auftrag­geber bis zu seiner Fest­nahme im Januar 1938 unter anderem über Mili­täran­lagen im deutschen Grenz­gebiet.
Am 18. April 1939 verur­teilt der 1. Senat des „Volks­gerichts­hofs” den Familien­vater wegen „Landes­verrats” zum Tode. Sein Gnaden­gesuch wird abge­lehnt und Karl Jurth am 14. Juli 1939 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Karl Jurth

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Karl Jurth vom 14. Juli 1939

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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