Josef Kafka
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt er sich der nationalen Widerstandsbewegung an. Er wird Teil eines Netzwerks, das über Miloš Bondy auch über Kontakt zur geheimen Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) verfügt und geeignete Routen für den Transfer früherer tschechischer Legionäre zur Exilarmee ins Ausland auskundschaftet.
Josef Kafka stellt in seiner Werkstatt ein Negativ her, das die Fälschung von tschechischen zu slowakischen 100-Kronennoten erlaubt, womit ein Teil der durch den Legionärstransport anfallenden Ausgaben gedeckt werden soll.
Nach seiner Festnahme Mitte Juni 1940 verurteilt der „Volksgerichtshof” Josef Kafka am 21. November 1942 zusammen mit Artur Schwarz und zwölf weiteren Angeklagten wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Josef Kafka wird am 9. Juli 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs“ gegen Artur Schwarz und andere vom 15. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/14671
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Artur Schwarz und andere vom 21. November 1942
Bundesarchiv R 3017/14671
Sterbeurkunde von Josef Kafka vom 10. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung























































