Ignatz Kahlbacher

28. Januar 1913, Rachau/Steiermark – 16. Februar 1940
Der Arbeiter Ignatz Kahlbacher gehört wie auch seine Eltern, mit denen er in Spielberg (Steiermark) lebt, der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas an. Als Ignatz Kahlbacher nach Beginn des Zweiten Weltkriegs zur Wehrmacht einberufen wird, verweigert er den Dienst an der Waffe und den Eid auf Hitler.
Bereits kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen ist am 26. August 1939 die „Kriegssonderstrafrechtsverordnung” in Kraft getreten, nach der die Verweigerung des Militär­dienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet und mit dem Tode bestraft werden kann.
Ignatz Kahlbacher wird am 27. Januar 1940 vom Reichs­kriegsgericht zum Tode verurteilt und am 16. Februar 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Ignatz Kahlbacher

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Ignatz Kahlbacher vom 17. Februar 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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