Kazimierz Kałuczny

23. März 1915, Piekiełko – 8. September 1943
Kazimierz Kałuczny

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Kazimierz Kałuczny

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17426

Der Tischler Kazimierz Kałuczny muss als „Zivilarbeiter” in verschiedenen Berliner Firmen arbeiten.
Am 3. März 1943 wird er nach einem Bombenangriff zu Aufräumarbeiten in einem Eisenwaren- und Haushalts­gerätegeschäft herangezogen. Bei dieser Gelegenheit entwendet er mehrere Gegenstände aus den Trüm­mern.
Das Sondergericht VII beim Landgericht Berlin verur­teilt ihn am 1. September 1943 nach der „Volks­schäd­lingsverordnung” zum Tode, weil er „in einem bomben­geschädigten Hause geplündert” hat.
Kazimierz Kałuczny wird am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee erhängt.

Dokumente

Gefangenenkarte von Kazimierz Kałuczny

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17427

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Kazimierz Kałuczny vom 7. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17427

Sterbeurkunde von Kazimierz Kałuczny vom 14. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

Bericht über die Vollstreckung von Todesurteilen vom 7. bis 10. September 1943, 17. September 1943

Bundesarchiv R 3001/25019

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