Konstantin Kamiński

8. Juli 1906, Stajęczynki – 16. April 1943
Konstantin Kamiński

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Konstantin Kamiński

Landesarchiv Berlin A Rep. 369, Nr. 2202

Konstantin Kaminski wird in Stajęczynki geboren. Er besucht die polnische Schule und arbeitet anschließend in der Land­wirtschaft. Nach dem Tod seines Vaters erbt er einen kleinen Hof.
Am 10. März 1942 flieht der britische Kriegs­gefangene George Marshall aus einem Lager in Thorn (Toruń). Auf seiner Flucht bittet dieser Konstantin Kamiński um Hilfe. Kamiński nimmt den entflohenen Kriegs­gefangenen circa vier Wochen bei sich auf. Er und fünf weitere polnische Bürger, die dem Kriegs­gefangenen ebenfalls bei seiner Flucht geholfen haben, werden im Juli und August 1942 festgenom­men und vor dem „Volks­gerichtshof” ange­klagt. Darunter auch Jóżef Kamiński, Konstantin Kamińskis Neffe.
Konstantin Kamiński wird am 12. Februar 1943 vom „Volks­gerichtshof” wegen „landes­verräterischer Feindbe­günstigung” zum Tode verurteilt. Er wird am 16. April 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee er­mordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Konstantin Kamiński

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Nr. 2202

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Konstantin Kamiński und andere vom 12. Februar 1943

Bundesarchiv R 3017/38860

Sterbeurkunde von Konstantin Kamiński vom 17. April 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück