Alexej Kamynin

4. April 1910, Stalino (Donezk) – 8. September 1943
Alexej Kamynin

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Alexej Kamynin

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 2207

Alexej Kamynin arbeitet zunächst auf dem elterlichen Hof in der Ukraine und ist später in verschiedenen Kohle­gruben beschäftigt. Er lebt in Stalino, ist verheiratet und hat drei Kinder. Seit Sommer 1942 ist er als Zwangsarbeiter in Deutschland, arbeitet bei einem Tiefbau- und Abbruchunternehmen in Berlin, wo er in einem Lager lebt.
Am 25. August 1943 verurteilt ihn das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin zusammen mit Michail Kalugin nach der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode. Beide sollen „gemeinsam in einem bomben­geschädigten Gebäude geplündert” haben.
Alexej Kamynin und Michail Kalugin werden während der sogenannten Blutnächte am 8. September 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Alexej Kamynin

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Nr. 2207

Sterbeurkunde von Alexej Kamynin vom 14. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

Bericht über die vom 7. bis 10. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee vollstreckten Todesurteile, 17. September 1943

Bundesarchiv R 3001/25019

zurück