Heinz Kapelle

17. September 1913, Berlin – 1. Juli 1941
Heinz Kapelle

Heinz Kapelle

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Heinz Kapelle wächst in Berlin-Neukölln auf. Früh schließt er sich der Arbeiterbewegung an. Als Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes wird er 1934 zum ersten Mal verhaftet und zu einer zweijährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Nach dem Ende der Haft und zweijähriger Arbeitslosigkeit findet er eine Anstellung als Drucker.
1938 gründet er eine illegale Jugendgruppe. Ungeachtet des Hitler-Stalin-Paktes vom August 1939 ruft er zum Widerstand gegen den Krieg auf. Im Oktober 1939 gelingt es der Gestapo, ihn und einige Mitglieder seiner Widerstandsgruppe festzunehmen.
Nach schweren Misshandlungen wird Heinz Kapelle am 20. Februar 1941 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und am 1. Juli 1941 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Heinz Kapelle

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Heinz Kapelle und andere, 12. Dezember 1940

Bundesarchiv R 3017/3618

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Heinz Kapelle und andere, 20. Februar 1941

Bundesarchiv R 3018/1708

Ablehnung eines Gnadenerweises für Heinz Kapelle, 25. Juni 1941

Bundesarchiv R 3018/1708

Bekanntmachung der Hinrichtung von Heinz Kapelle, 1. Juli 1941

Bundesarchiv R 3018/1708

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