Josef Kasel
Zwischen Herbst 1935 und Frühjahr 1936 ist er im „Reichsarbeitsdienst”. Daran anschließend betreibt er mit Walter Gawehn einen Obst- und Gemüsehandel. Im November 1937 wird er zur Wehrmacht eingezogen. Aus deren Beständen entwendet er Schreibmaterial, welches für die Herstellung von Flugblättern benutzt wird.
Gemeinsam mit Paul Winzen wird Josef Kasel am 21. Februar 1942 vom 2. Strafsenat des „Volksgerichtshofs” wegen „Zersetzung der Wehrkraft” in Verbindung mit „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt.
Josef Kasel wird am 12. Juni 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Josef Kasel
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Kasel und andere, 28. November 1941
Bundesarchiv R 3017/36282
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Kasel und andere, 21. Februar 1942
Bundesarchiv R 3017/36282
Sterbeurkunde von Josef Kasel vom 12. Juni 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

















































