Josef Kasel

10. September 1915, Dortmund – 12. Juni 1942
Josef Kasel

Josef Kasel

Stadtarchiv Dortmund

Josef Kasel absolviert bei einem Architekten eine Lehre als Bauzeichner. Er gehört dem „Freien Wander­bund” und der von Paul Winzen initiierten Gruppe „Neuer Sozialismus” an.
Zwischen Herbst 1935 und Frühjahr 1936 ist er im „Reichs­arbeits­dienst”. Daran anschließend betreibt er mit Walter Gawehn einen Obst- und Gemüse­handel. Im November 1937 wird er zur Wehrmacht eingezogen. Aus deren Beständen entwendet er Schreib­material, welches für die Herstellung von Flugblättern benutzt wird.
Gemeinsam mit Paul Winzen wird Josef Kasel am 21. Februar 1942 vom 2. Strafsenat des „Volks­gerichts­hofs” wegen „Zerset­zung der Wehrkraft” in Verbindung mit „Vorbereitung zum Hoch­verrat” zum Tode verurteilt.
Josef Kasel wird am 12. Juni 1942 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Josef Kasel

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Kasel und andere, 28. November 1941

Bundesarchiv R 3017/36282

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Kasel und andere, 21. Februar 1942

Bundesarchiv R 3017/36282

Sterbeurkunde von Josef Kasel vom 12. Juni 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück