Josef Katz

9. Januar 1917, Vasoldsberg-Wagersbach/Steiermark – 1. März 1940
Josef Ernst Katz, der der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas angehört, lebt in Kalsdorf bei Graz. Nach Beginn des Zweiten Weltkrieges wird er zur Wehr­macht einberufen und verweigert den Militärdienst und den Eid auf Hitler.
Bereits kurz vor dem deutschen Überfall auf Polen ist am 26. August 1939 die „Kriegssonderstrafrechtsverordnung” in Kraft getreten, nach der die Verweigerung des Militär­dienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet und mit dem Tode bestraft werden kann.
Josef Ernst Katz wird festgenommen und am 18. Dezem­ber 1939 erhebt der Oberreichskriegsanwalt Anklage ge­gen ihn. Er wird am 2. Februar 1940 vom Reichskriegsge­richt zum Tode verurteilt und am 1. März 1940 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Josef Katz

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Josef Katz vom 2. März 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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