Franz Kauka
Kauka arbeitet seit 1935 für den polnischen Geheim­dienst und hilft vor allem seinem Schwager Franz Kokot dabei, Beobachtungen über verschiedene Grenzschutz­einheiten, Befestigungsbauten und Truppenteile in ver­schiedenen Städten im deutsch-polnischen Grenzgebiet zu sammeln. Außerdem fertigt er fotografische Auf­nahmen von militärisch relevanten Gebäuden und Orten an, die teilweise von ihm über die Grenze geschafft und einem Nachrichtenoffizier übergeben werden.
Franz Kauka wird im Januar 1940 festgenommen, zusammen mit Franz Kokot vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs“ am 1. Oktober 1941 wegen „Landesverrats“ zum Tode verur­teilt und am 10. März 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Franz Kauka
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Franz Kauka und Franz Kokot vom 1. Oktober 1941
Bundesarchiv R 3017/32757, Bd. 3
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Franz Kauka vom 10. März 1942
Bundesarchiv R 3017/32757, Bd. 1
Sterbeurkunde von Franz Kauka vom 10. März 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung























































