Karel Kaura
Er wird Mitte 1942 von einem Kollegen für eine Betriebs­zelle der 1938 verbotenen Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) angeworben, entrichtet zwischen November 1942 und Januar 1943 Mitgliedsbeiträge zur Unter­stützung der Familien Inhaftierter und erhält verbotene kommunistische Druckschriften.
Karel Kaura wird am 5. März 1943 festgenommen und am 18. Mai 1943 zusammen mit sieben seiner Kollegen vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens und zugleich wegen Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt. Er wird am 7. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.
Dokumente
Auszug aus der Gefangenenakte des Strafgefängnisses Plötzensee von Karel Kaura
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 2234
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Karel Kaura und weitere Angeklagte vom 18. Mai 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 351
Bestätigung des früheren Arbeitgebers von Karel Kaura über dessen Spende für das Deutsche Rote Kreuz, 7. Juni 1943
Bundesarchiv R 3017/12538
Ablehnung des Gnadenerweises durch den Reichsminister der Justiz für Karel Kaura und weitere in dem Fall Verurteilte vom 2. September 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 45, inv. č./Inv. Nr. 351
Sterbeurkunde von Karel Kaura vom 9. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



















