Fritz Kautz

21. Mai 1893, Berlin – 29. Juli 1943
Fritz Kautz erlernt nach der Volks­schule das Maurer­hand­werk und ist nach einer Ausbil­dung an der Bau­gewerbe­schule Frank­furt/Oder als Bautech­niker in verschie­denen Firmen in Berlin tätig. Von 1915 bis 1918 nimmt er am Ersten Welt­krieg teil. 1935 wird er erst­mals wegen Betrugs bestraft und verbüßt bis Mai 1936 eine neun­monatige Haft­strafe.
Ab 1937 geht er Gelegen­heits­arbeiten nach und lässt sich in mehreren Fällen von Hauseigen­tümern für verein­barte Maler­arbeiten Vorschüsse zahlen, ohne diese auszu­führen oder er beginnt diese lediglich.
Fritz Kautz wird am 16. Februar 1943 festge­nommen, vom Sonder­gericht II bei dem Land­gericht Berlin am 5. Juni 1943 wegen „Vor­schuss- und Darlehens­schwin­deleien” auf Grund­lage der am 5. Septem­ber 1939 erlas­senen „Verord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode verur­teilt und am 29. Juli 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Fritz Kautz

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 16162

Urteilstenor des Sondergerichts II bei dem Landgericht Berlin gegen Fritz Kautz vom 5. Juni 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 16162

Sterbeurkunde von Fritz Kautz vom 30. Juli 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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