Willi Keller
Am 17. März 1939 erhebt der Oberreichskriegsanwalt Anklage gegen ihn wegen „Spionage”, die er vor seiner Haft begangen haben soll. Das Reichskriegsgericht verurteilt Willi Keller am 5. Oktober 1939 wegen „Landesverrats” zum Tode. Ein Vermerk im Vollstreckungsregister über den Einzug des „Verräterlohns von 30 französischen Franken” deutet darauf hin, dass er Kontakt zum französischen Nachrichtendienst hatte und diesem eine Information weitergegeben hat.
Knapp drei Wochen später, am 24. Oktober 1939, wird Willi Keller 21-jährig im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Willi Keller
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Willi Keller vom 24. Oktober 1939
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



