Josef Kerschner
Ab 1936 ist er für den tschechischen Nachrichtendienst tätig und liefert diesem Informationen aus dem tschechisch-deutschen Grenzgebiet. Im Juni 1936 bietet er zudem einer deutschen Dienststelle seine Mitarbeit an und gibt erhaltene Informationen und Namen von Mitarbeitern an den tschechischen Nachrichtendienst weiter. Er wird am 4. Juni 1938 festgenommen.
Der 3. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt Josef Kerschner am 26. April 1941 wegen „Landesverrats” zum Tode. Er wird am 16. Juli 1941 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Josef Kerschner
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Tenor des Urteils des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Kerschner, 26. April 1941
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-22-4
Sterbeurkunde von Josef Kerschner vom 16. Juli 1941
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





