Friedrich Kies

25. August 1893, Rixdorf – 22. Februar 1944
Dem Berliner Schlächtermeister Friedrich Kies wird vorge­worfen, von Anfang 1940 bis Frühjahr 1942 „gewerbs­mäßige Schwarz­schlachtungen” vorge­nommen und das Fleisch ohne Marken abge­geben zu haben. Das Sonder­gericht VII bei dem Land­gericht Berlin verurteilt ihn am 19. Januar 1943 wegen Verstoßes gegen die „Kriegs­wirtschafts­verord­nung” zum Tode.
Friedrich Kies, der verhei­ratet ist und drei Kinder hat, wird am 22. Februar 1944 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Friedrich Kies

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Friedrich Kies vom 23. Februar 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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